Road Trip to Sahara Desert Vol.II: Drâa Valley&Todra Gorge

Road Trip to Sahara Desert Vol.II: Drâa Valley&Todra Gorge

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Hola mis Amigos Queridos!


Nach einer erholsamen, jedoch viel zu kurzen Nacht in unserem gemütlichen Hotelzimmer in den Bergen bei Zagora, wurden wir schon früh am Morgen von einem kräftigen “Yallah” aus dem Schlaf gerissen und pünktlich zum Sonnenaufgang rollte der Bus weiter in Richtung Drâa Tal. Am zweiten Tag auf unserer langen Reise von Marrakech erreichten wir endlich die goldene Saharawüste. Doch auch auf dem langen Weg dahin, gab es noch einiges zu sehen, wovon ich euch heute berichten werde.

Zunächst  ging die Fahrt also weiter zum Drâa Tal, welches von Anfang an ganz oben auf meiner Favoritenliste an Reisezielen gestanden hatte, die ich in Marokko unbedingt besuchen wollte. Es hat mich auch absolut nicht enttäuscht und unsere kleine Wanderung durch die Dattelplantagen der Einheimischen geht definitiv in die Chronik der schönsten Morgenspaziergänge meines Lebens ein. Man muss sich schon  ganz schön konzentrieren, um nicht auf den glitschigen Pfaden auszurutschen, weshalb wir leider während der Wanderung keine Fotos machen konnten. Dafür war es aber umso schöner, den Anblick mal mit bloßem Auge und nicht immer nur über das Kameradisplay zu genießen.

Mit seinen grünen Oasen bildet das Drâa Tal, welches sich von der Stadt Ouarzazate bis in die Saharawüste erstreckt, einen wunderbaren Kontrast zu den rauen, ockerfarbenen Felsformationen des mittleren Atlas. Der Drâa ist eigentlich Marokkos längster Fluss mit über 1000km Länge aber diese erreicht er nur selten, da er an vielen Stellen für den Großteil des Jahres komplett ausgetrocknet ist. Daher pflanzt man hier hauptsächlich robuste Dattelpalmen, welche nicht nur Früchte, sondern auch Material für Körbe oder gar Teppiche liefern und noch dazu einen angenehmen Schatten spenden. Mein Traum wäre es ja gewesen, eine ganze Woche durch dieses wunderschöne Tal zu wandern und an Stellen zu gelangen, die kaum je ein Tourist gesehen hat, doch wie immer macht einem die Zeit einen Strich durch die Rechnung und das Ziel kam schon viel zu schnell in Sicht.

Unsere kleine Wanderung führte uns am Ende in ein Dorf, wo wir von einem einheimischen

Teppichknüpfer auf ein Glas brühend heißen Berbertee eingeladen wurden, während dieser uns seine farbenfrohe Ware präsentierte. Natürlich sind solche „Kaufveranstaltungen“ auch in Marokko immer Teil von einer geführten Tour, die man leider in Kauf nehmen muss, sich allerdings auch nicht schlecht fühlen sollte, wenn man am Ende doch dankend ablehnt.

Als kleine Verschnaufpause auf dem weiten Weg in die Wüste, wurden wir noch in die Tiefen der Todra Schlucht gebracht, ein Kletterer- und Abenteurerparadies, wo sich Luis Herzschlag vor Begeisterung direkt verdoppelte. Für diejenigen, die lieber auf dem Boden der Tatsachen bleiben möchten, bietet sich hier ein Wanderweg direkt am Abgrund  der Schlucht an. Von dort sollen ebenfalls spektakuläre Ausblicke geboten werden, die ich gern gesehen hätte, doch für uns ging die Fahrt leider direkt weiter.

Schier endlos erschien uns die restliche Distanz nach Merzouga, wo wir erst zum Sonnenuntergang eintrafen und postwendend auf Camelott und Camilla, oder einen ihrer vielen Freunde verfrachtet wurden. Diese treuen Gefährten trugen uns mit kräftigen Schritten hinaus in den Sonnenuntergang und hinein in unser Abenteuer unter dem sagenhaften Sternenhimmel der Sahara.

Mehr über diese traumhafte Nacht gibt´s demnächst hier in Teil 3!


It was way too early in the morning when we were suddenly called to wake up. Well, we all know it´s time to run, when the Moroccan guy yells “Yallah” and so we all sat on the bus, ready to go, as the first daylight touched the horizon. Day Two on our long journey from Marrakech would finally take us towards the golden dunes of Sahara desert – but not so fast! The journey is what makes the goal and today I´m showing you, that there was in fact a lot more to see on the way.

First in the morning, we were taken to beautiful Drâa Valley, a magnificent oasis that stretches all the way from the city of Ouarzazate towards the dunes of Sahara Desert. This place had been on top of my must-see-in-Morocco list and it has without any doubt deserved it. Just as the sun rose high across the valley, we started on a little hiking trip along the little horticultures and date trees, that create the valley´s famous green color, which makes such a beautiful contrast to the ochre-colored rocks of the Atlas mountains. These paths were very slippery and left us without a chance to take out our cameras and document this fantastic morning. Well, maybe it was also because we were enjoying it so much that we simply forgot about such minor little things as taking photographs. Shame on us!

What a dream it would have been, to wander along these paths for a whole week maybe and to reach places that hardly any tourist has ever seen…If it only, it wasn´t always for the limited amount of time. Instead, our little trip was over way too fast. We arrived at a native village, where we were invited for real berber tea. Of course we were also made to look at some colorful carpets and other handicraft, which sadly always has to be part of such guided tours. I actually prefer looking at and buying souvenirs when and whereever I feel like it and therefore I absolute despise such imposed obligations to buy overpriced products. Anyway, it didn´t harm our beautiful morning and I couldn´t wait for what was next, when we got back on the bus.

Next destination on the list was Todra Gorge, one of the deepest canyons in Morocco, where we were taken for lunch. It is also quite the place for rock climbers and adventurers what made Luis heart beat even faster with joy. For those who prefer to stay on the ground, there is also a really nice hiking trail around the canyon, which is supposed to offer stunning views. That I can´t really approve though, because from the gorge we were directly taken all the way to Merzouga in the Sahara Desert.

What seemed like an endless ride finally found its end on the back of Camelott or Camilla, our trusted companions on our first desert discovery. These furry creatures with their weird bubbling noise carried us deeper and deeper into the sand dunes, where we witnessed the most amazing sunset ever and got to enjoy a wonderful night in real berber tents.

More about our night underneath the stars will soon be published in the next post. Stay tuned!
Saludos&Besitos,
Mandy xx



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