Road Trip to Sahara Desert Vol. III: Underneath the stars

Road Trip to Sahara Desert Vol. III: Underneath the stars

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Hola mis Amigos Queridos!

Noch immer träume ich von dieser atemberaubenden und schier unbeschreiblich schönen Nacht, die wir unter den Sternen der Saharawüste verbracht haben und freue mich, euch heute mit ein paar Impressionen daran teilhaben zu lassen.
“Allah schuf die Wüste, um darin wandeln zu können” Das hört man die Marokkaner oft sagen und sollte das die Wahrheit sein, hätte er damit echt guten Geschmack und eine ausgeprägte Neigung zur Dramatik bewiesen. Kaum etwas hat mich je so sehr fasziniert, wie das Farbschauspiel bei einem Sonnenuntergang in der Wüste. Diese unendliche Bandbreite an Rottönen und Ockerfarben; die kuriosen Formen und wellenartigen Muster, die der Wind in den Sand zeichnet und wie malerisch er große und kleine Sanddünen formt, die stetig ihre Gestalt verändern. Und diese Stille! Weit und breit ist dort kein Ton zu hören, abgesehen von einem gelentlichen “Yallah”, um die pelzigen Gefährten anzutreiben und deren beständigen Blubbergeräuschen. Ich habe mir übrigens sagen lassen, dass Kamele diese Blubbergeräusche machen, wenn sie trinken. Sie filtern dabei sozusagen das Wasser aus ihren Höckern, was sie dort gespeichert haben. Hört sich lustig an, riecht aber gar nicht mal so gut. An dieser Stelle muss euch leider auch gleich mal den Faden ziehen und darüber aufklären, dass es in ganz Marokko eigentlich gar keine richtigen Kamele gibt! :O
Die Tiere, auf denen wir geritten sind, waren Dromedare. Man erkennt sie daran, dass sie kleiner sind und im Vergleich zu „richtigen“ Kamelen nur einen Höcker besitzen. 
Mit mehr oder weniger viel Elan trugen uns Camelott und Camilla und ihre vielen Freunde durch den Sonnenuntergang, immer weiter in die Wüste hinein. Als es schon fast stockdunkel war und ich mein Hinterteil schon kaum mehr spüren konnte, erreichten wir ein kleines Zeltlager am Rande einer rund 100m hohen Düne. Natürlich mussten wir da direkt mal hochlaufen. Was für eine  frustrierende Erfahrung! Ich hatte das Gefühl kaum voran zu kommen, weil ich immer wieder tief in den Sand einsank und irgendwann völlig außer Atem war. Die Aussicht von oben entschädigte die Strapazen allerdings! Noch nie war ich dem Sternenhimmel so nahe. Und kaum je zuvor habe ich einen so schönen, klaren Sternenhimmel gesehen! So etwas gibt es zuhause in der Großstadt einfach nicht und man könnte stundenlang da sitzen und gespannt nach oben starren.
Irgendwann knurrte jedoch der Magen und wir wagten den Abstieg, der vergleichsweise ziemlich spaßig ausfiel. Im Zeltlager wurden wir am Abend mit einer riesigen Portion Tajine, einer traditionell-marokkanischen Gemüsepfanne mit Hühnchen, beglückt. Dazu gab es Musik, Tanz und Lagerfeuer bis spät in die Nacht hinein. Gesättigt fielen wir irgendwann nur noch nach hinten auf den Rücken, genossen die Wärme des Feuers, die Atmosphäre und den magischen Anblick des Sternenhimmels über uns. Erst als das Feuer erlosch haben auch wir uns ins Zelt verzogen und noch ein paar Stunden Schlaf genossen bevor es wieder “Yallah” brüllte.
Auch am nächsten Morgen hieß es wieder zeitig aufstehen und rauf auf die Kamele-Ähem! Dromedare natürlich! Aufgesattelt, fertig, los ging es in den Sonnenaufgang und zurück ins Basislager nach Merzouga, wo wir mit einem kleinen Frühstück empfangen wurden. Auf der Tour gab es immer diese viereckigen Eierkuchen, die eigenartig nach Olivenöl schmecken und mit dickflüssigem, klebrigen Honig gegessen werden, von mir liebevoll “Berbercrepes” getauft und durchaus lecker!
Und das war es schon, denn als nächstes stand nur noch die endlose Rückfahrt nach Marrakech auf dem Programm, wo wir am späten Abend wieder eintrafen. Jedes Abenteuer hat ja leider mal ein Ende aber das ist auch gar nicht schlimm, denn hinter der nächsten Tür lauert doch bereits ein neues auf uns. Bis dahin,

   

   

 

     

   

 

 

   

   

 

   

   

     

 

   

 

 

pictures by _luismiguelgisbert
The most wonderful and romantic night underneath the stars at Sahara desert is still following me into my dreams and today´s the day that I finally get to share a few of my impressions with you. 

“Allah created the desert, so he could wander in it,” is what you often hear Moroccans say and if it was true, it´d be proof of his excellent taste and tendency to dramatizing. Hardly anything has ever fascinated me this much as the magic play of colors during a sunset at the desert. This unlimited spectrum of red and ochre shades and these wavy patterns the wind´s drawn in the sand and how picturesque nature forms these sand dunes that are constantly changing their shape. And this silence! There´s barely any noise to hear, except some guide screaming “Yallah” every now and then and the constant bubbling noises of the camels. I was told that these bubbling noises are made by camels when they are drinking. It´s how they filter water that was stored in their humps. What doesn´t sound and smell that nicely is genius adaption to their natural surroundings. Camels really are amazing animals, though I need to break it to you at this point: There are no camels in Morocco!!! These furry companions we were riding on were dromedaries, smaller camels with just one hump, but just as cool as the “real” ones!  
Camelott and Camilla, our trusted companions, carried us through the magnificent sunset and far out into the desert until there was nothing more to see than sky and sand. When the last bit of sunlight had vanished behind the horizon, we arrived at our camp site underneath of a huge sand dune. Of course, we immediately had to walk on top, so we could enjoy the view. What a frustrating experience! Everyone who´s ever climbed a sand dune will know what I mean. It´s like you made a thousand steps but you hardly make any progress. Totally out of breath, the spectacular views on top absolutely compensated for the effort, though. I´ve never felt this close to the stars before. And I´ve probably never seen such a stunning starry sky! I could have sat there for hours…

…if it wasn´t for my stomach that was starting to rumble. Back in the camp, we were served Tajine for dinner. That´s a very traditional moroccan dish with stewed vegetables like carrots, potatoes and string beans with chicken or beef. While we were eating, our guides but on a mighty fireplace and started to make music for us. After dinner, we all joined to dance and sing and just enjoy ourselves, until we fell on our backs and just watched the stars, laying there by the fire. It was really late, when we finally fell asleep inside our berber tent and the obvious “Yallah”-call came all to soon.   
We had to get back on our camels, ehem… dromedaries! before the first sunlight touched the skies. Completely drunk with sleep, we witnessed the most beautiful sunrise in the desert until we got back to the base camp in Merzouga, where they welcomed us with breakfast. Strong berber tea was needed to wake me up from dreaming and a hot and greasy berber crepe was trying to soothe my rumbling stomach. Moroccans like to eat some kind of squared pancakes, that have a weird olive-oil flavor, with very sticky honey for breakfast, that are not so bad at all and which I have named “Berber crepes.” 
Well, and that was it. After breakfast, we were taken on an endless bus ride back to Marrakesh where we arrived in the evening. Our desert adventure was over already as all adventures have an ending, unfortunately. But that is not so bad after all, because it also means, that there´s a new adventure waiting right behind the next door. So stay tuned because there will soon be more and meanwhile, you can read the rest of our Sahara desert adventure here and here. Enjoy! 


Saludos&Besitos,

Mandy xx 

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